21. August 2018

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Emil Ferris: "Am liebsten mag ich Monster"



Chicago, Frühjahr 1968. Es ist das Jahr, in dem Martin Luther King ermordet wird. Die zehnjährige Karen Reyes begeistert sich für Kunst: Sie saugt die Bilder so sehr in sich auf, dass bestimmte Stimmungen für sie nach bestimmten Gemälden riechen. Sie kann die Bildwelten geradezu begehen.

4. Juli 2018

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X.Y.R. - Quiet Time

Das neue, auf dem Tapelabel Quiet Time veröffentlichte Stück des russischen, unter dem Namen X.Y.R. firmierenden Ambientkomponisten Vladimir Karpov ist ein ziemlich tolles Beispiel für die Schönheit ereignisloser Musik. Sein Album "Labyrinth" hatte ich im letzten Jahr häufig auf dem Kopfhörer.

29. Juni 2018

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Hélène Cattet und Bruno Forzani bei Senses of Cinema



Sehr schön: In der neuen Ausgabe des Online-Journals Senses of Cinema findet sich diesmal auch ein Schwerpunkt zum von mir sehr geschätzten Regie-Duo Hélène Cattet und Bruno Forzani, die mit ihren Filmen den Fundus des europäischen Genrekinos der 60er und 70er Jahre nach sensorischen Anknüpfungspunkten für eine zeitgenössische avancierte Ästhetik abprüfen und dabei - ein ziemlich grassierends Misverständnis - gerade keine bloßen Fan-Hommagen vorlegen, sondern den Formenfundus hochinteressant aufbrechen, aktualisieren und um neue Perspektiven und motivische Verschiebungen erweitern.

9. Juni 2018

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Die Tragödie der Belladonna (Eiichi Yamamoto, Japan 1973)


Im Rahmen der "Animerama"-Filmreihe kommt neben Eiichi Yamamotos "A Thousand and One Night" (1969) und "Cleopatra" (1970) auch "Die Tragödie der Belladonna" von 1973 wieder in die Kinos. Im Perlentaucher besprechen meine Kollegen Lukas Foerster und Michael Kienzl die ersten beiden Filme. Den folgenden Text zu "Belladonna" veröffentlichte ich ursprünglich ebenfalls beim Perlentaucher. Masahito Sakos schönen Soundtrack zu diesem Film gibt es bei Finders Keepers wiederveröffentlicht - auf Bandcamp ist er in voller Länge zu hören:

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